Giants straucheln in Nürnberg
Foto: Nathalie Zweifel
Die ART Giants Düsseldorf mussten am Sonntagnachmittag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga eine deutliche Niederlage hinnehmen. Gegen die Nürnberg Falcons unterlagen die Rheinländer mit 76:95 (41:46). Trotz engagiertem Start und guten Momenten in der Offensive gelang es den Giants nicht, ihre Chancen konsequent zu nutzen, und sie mussten sich letztlich der starken Teamleistung der Gastgeber geschlagen geben.
Die Giants starteten durchaus ambitioniert in die Partie und konnten vor allem in der Zone immer wieder punkten. Doch trotz einiger einfacher Wege zum Korb fehlte es an der nötigen Kaltschnäuzigkeit: Viele Lay-ups wollten einfach nicht fallen, und auch aus der Distanz fanden die Würfe kaum ihr Ziel. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel lagen die Gäste dennoch nur knapp mit 19:22 zurück.
Im zweiten Viertel blieb das Bild ähnlich. Während Nürnberg durch starke Einzelaktionen immer wieder punktete, haderten die Giants weiterhin mit ihrer Wurfquote. Zwar gelang es ihnen phasenweise, den Anschluss zu halten, doch einige unnötige Ballverluste und fehlende Effizienz im Abschluss verhinderten ein besseres Ergebnis zur Halbzeitpause. So ging es mit einem 41:46-Rückstand in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gastgeber deutlich überlegen. Die Falcons spielten offensiv wie defensiv auf einem anderen Niveau und setzten sich mit einem dominanten dritten Viertel deutlich ab. Die Giants fanden in dieser Phase kaum Mittel gegen die aggressive Verteidigung der Nürnberger und ließen sich immer wieder zu Turnovern hinreißen. Nach 30 Minuten stand ein ernüchternder 54:72-Rückstand auf der Anzeigetafel.
Im letzten Viertel versuchten die Düsseldorfer noch einmal, das Blatt zu wenden, doch auch hier blieb das Wurfglück aus. Nürnberg hingegen spielte weiterhin souverän und ließ nichts mehr anbrennen. Am Ende mussten sich die ART Giants mit 76:95 geschlagen geben.
Die ART Giants Düsseldorf zeigten über weite Strecken des Spiels gute Ansätze, scheiterten jedoch an ihrer mangelnden Chancenverwertung und einigen unnötigen Fehlern. Trotz des klaren Ergebnisses bleibt festzuhalten, dass das Team immer wieder Wege zum Korb fand – diese jedoch zu selten erfolgreich abschloss. Im Spiel am Freitag gegen Vechta heißt es daher, aus der Niederlage zu lernen und eine entsprechende Reaktion zu zeigen, um den Tabellenkeller möglichst schnell zu verlassen.
Scoring: Hart (17), Teichmann (10), Fleute (3), Richardson (4), Giese (2), Henry (11), Sanni (17), Marshall (2), Edwardsson (2), Spearman (8)